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Sicherlich können viele Standard-Aufgaben, die im Laufe
der Berufserfahrung schon häufiger bewältigt wurden, auch ohne
Entwurf erledigt werden. Komplexe, große oder an besonderen Kundenwunsch
angepasste Systeme verlangen jedoch nach einem Entwurf. Ebenso Systeme, die von
vielen genutzt, erstellt oder gepflegt werden müssen.
Seit es objekt-orientierte Sprachen gibt, wurden alle
Projekte objekt-orientiert entworfen. Die aktuelle Implementation richtete sich
dann nach den verfügbaren Compilern. So wurde teils prozess-orientiert,
teils aber auch in standard C mit Objekten und dazugehörigen Interfaces
implementiert.
- OOA, OOD, used cases:
- Alle diese Verfahren wurden ausprobiert und mehr oder
weniger streng durchgeführt.
- UML:
- Nachdem UML aufkam, konnte das Sammelsurium von
Entwurfsverfahren hierauf wunderbar abgebildet werden. Vor allem seitdem auch
Realtime-Aspekte in das UML eingeflossen sind.
Sehr positive Erfahrungen konnten mit
System-Architekt von Popkins gesammelt werden, das alle nur denkbaren
Entwurfsmethoden graphisch unterstützt und dann Headerfiles und
Source-Sceletons nach frei definierbaren Templates erzeugt. Auch Einbringung
von eigenen Parametern (z.B. zur Aufwands-Abschätzung nach DeMarco) in das
Repository wurden genutzt.
Die letzten Entwürfe wurden mit dem erheblich
kostengünstigeren und schnelleren MagicDraw in UML
gemacht. |